Entwicklung des Bewusstseins

Ziel: Bewusstseinsentwicklung für jede Frau, Stabilität für die Gesellschaft

Meditierende Frau

Alles ist Bewusstsein

Es ist das Feld aller Möglichkeiten, purer Glückseligkeit und des absoluten Friedens. Denn es gibt auf dieser Ebene der Einheit nichts, was außerhalb ist, keine Dualität, keine Beziehung zu anderen Elementen, die irgendeine Art von Konflikten erzeugten könnten.

Die Begründung für diese Behauptung finden wir in der modernen Physik.

Die grundlegenden Energiefelder (Elektromagnetismus, Starke und Schwache Wechselwirkung und Gravitation), die auf der feinsten Ebene der Dualität existieren, werden in dem alles umfassenden Vereinigten Feld zusammengefasst. Dieses Feld ist reine Energie, reines Bewusstsein. Es beinhaltet die grundlegenden Naturgesetze, die alles, was es in der Dualität gibt, entstehen, erhalten und wieder vergehen lassen. Dieses Feld heißt auch Transzendenz, weil dort alle Ebenen der Dualität überschritten sind.

Der menschliche Geist kann alle Ebenen der Dualität überschreiten, also transzendieren, während er die Transzendentale Meditation (TM) ausübt und diese Ebene der Einheit bewusst erreichen.

Es ist das Feld aller Möglichkeiten, purer Glückseligkeit und des absoluten Friedens. Denn es gibt auf dieser Ebene der Einheit nichts, was außerhalb ist, keine Dualität, keine Beziehung zu anderen Elementen, die irgendeine Art von Konflikten erzeugten könnten. Genau das ist der Grund für die Wirkung der Transzendentalen Meditation. Man geht mit dem eigenen Bewusstsein in dieses Feld und erfährt absolute Glückseligkeit und Frieden. Je öfter man diese Erfahrung macht, desto intensiver bleibt diese Erfahrung im Bewusstsein erhalten, wenn man wieder im täglichen Leben agiert. Je öfter man also dieses Feld mit dem eigenen Bewusstsein erfährt, desto mehr ist man in diesem Bewusstseinsfeld, der Transzendenz, verankert.

Die Transzendentale Meditation ist die einzige zur Zeit auf der Welt bekannte Meditationstechnik, die es dem menschlichen Geist ermöglicht, dieses Feld bewusst zu erreichen. Diese Tatsache unterscheidet die TM entscheidend von allen anderen Bewusstseinstechniken und macht sie so wirkungsvoll.

Diese Videos von Dr. Fred Travis zeigen aus der Sicht der Gehirnforscher, was während der Meditation mit unseren Gehirnwellen passiert.

Im ersten Video werden die unterschiedlichen Meditationsformen in drei Kategorien eingeteilt. Meditationen haben unterschiedliche Verfahren und unterschiedliche EEG-Muster; sie beleben verschiedene Bereiche des Gehirns und haben daher unterschiedliche Vorteile.

https://www.youtube.com/watch?v=yqek0s9l59w

Das zweite Video zeigt eine Live-Demonstration der Gehirnaktivitäten während der Transzendentalen Meditation, die den großen Nutzen dieser mentalen Technik aus dem Yoga-System erklärbar machen.

https://www.youtube.com/watch?v=CFSkBvsstBo

(Bitte kopieren Sie diese Links in ihr Browserfenster, um sich die Videos anzusehen.

Die sieben Bewusstseinszustände

Maharishi Mahesh Yogi hat die Entwicklungsmechanismen höherer Bewusstseinszustände genau beschrieben und sieben Bewusstseinszustände klassifiziert.

Dazu gehören die drei uns schon vertrauten relativen Bewusstseinszustände:

1. Wachzustand, der in der Vedischen Terminologie Jagrat-Avastha oder Jagrat-Chetana genannt wird,

2. Traumzustand, der Swapna-Avastha oder Swapna-Chetana genannt wird,

3. Schlafzustand, der Sushupti-Avastha oder Sushupti-Chetana genannt wird.

Außerdem gibt es folgende vier höhere Bewusstseinszustände:

Vierter Bewusstseinszustand: Transzendentales Bewusstsein

Transzendentales Bewusstsein wird während der Transzendentalen Meditation erfahren, wenn der Geist zur Ruhe kommt und allein Atma erfährt, das SELBST. Dies ist der vierte Bewusstseinszustand, den Maharishi wie folgt beschreibt:

„Ganzheit, ihrer selbst bewusst, ohne Verschiedenheit, jenseits der Unterscheidung oder Trennung von Subjekt und Objekt.“

Das Transzendentale Bewusstsein wird in der Vedischen Terminologie Turiya-Avastha oder Turiya-Chetana genannt.

Fünfter Bewusstseinszustand: Kosmisches Bewusstsein

Die regelmäßige Erfahrung des SELBST oder Transzendentalen Bewusstseins im Wechsel mit der normalen täglichen Aktivität kultiviert nach und nach in uns die Fähigkeit, reines Bewusstsein auch dann aufrechtzuerhalten, wenn wir in der äußeren, sich stets verändernden Welt aktiv sind: wir erfahren wie gewohnt die Außenwelt, ohne jedoch dabei das unendliche, unbegrenzte Glückseligkeitsbewusstsein zu verlieren, das bisher nur im Inneren eine Wirklichkeit war. Wenn wir innere Stille zusammen mit äußerer Aktivität gleichzeitig erfahren, genießen wir einen Zustand vollkommender Befreiung, weil die Erfahrung von Begrenzungen nicht länger die Erfahrung von Unbegrenztheit überschattet. Das Selbst inmitten der Aktivität wahrzunehmen und zu leben wird nicht nur zur Realität im Wachzustand, sondern kann auch während des Träumens und sogar im Tiefschlaf erhalten bleiben.

Das Kosmische Bewusstsein wird in den Veden als „Turiyatit-Avastha oder Turiyatita-Chetana bezeichnet.

Sechster Bewusstseinszustand: Gottes-Bewusstsein

Während sich Kosmisches Bewusstsein festigt, beginnen wir überall in der Natur immer feinere Intelligenzwerte in allen Dingen wahrzunehmen, das heißt, jenseits der oberflächlichen Werte offenbart sich das unendlich harmonische, wundervolle Wesen der Natur.

Maharishi erklärt: Mit zunehmender Wertschätzung der Schöpfung wächst in Wahrheit unsere Verehrung und Ehrfurcht für den SCHÖPFER selbst.

Genau wie man einen Künstler besser verstehen lernt, indem man sich immer mehr mit seinen Gemälden vertraut macht, so lernt man die immense Herrlichkeit der Schöpfung erst durch das Vertraut-Werden mit der grundlegendsten Schöpfungsebene wertzuschätzen. Aus diesem Grund bezeichnet Maharishi den sechsten Bewusstseinszustand, in dem die feinsten, Göttlichen Werte der objektiven Erscheinungen wahrgenommen werden, als Gottes-Bewusstsein oder Bhagavat-Chetana.

Maharishi erläutert, dass im „Gottes-Bewusstsein … das Herz in seinem Zustand immerwährender Zufriedenheit zu fließen beginnt". Dadurch beginnt eine Vereinigung mit allem und die trennende Kluft zwischen SELBST und Aktivität wird überwunden. Die Einheit aller Verschiedenheit im SELBST beginnt zu wachsen. Die Intensität dieser Einheit kultiviert das Bewusstsein des Menschen und er beginnt, alles als untrennbar vom SELBST wahrzunehmen. So findet das SELBST, das im Kosmischen Bewusstsein seine Identität als von jeder Tätigkeit getrennt ansah, auf ganz natürliche Weise alles in sich selbst. Dies geschieht auf dem Wege zum Gottes-Bewusstsein, das in seiner Vollendung auch noch das SELBST in sich aufnimmt und damit alle Dinge in sich trägt.“ (s. Maharishi Mahesh Yogi, 2001: Die Bhagavad-Gita Kap. 4, Kommentar zu Vers 35) Dies ist das erste zarte Erwachen des Einheits-Bewusstseins.

Siebter Bewusstseinszustand: Einheits-Bewusstsein

Einheits-Bewusstsein entfaltet sich ganz natürlich durch die tiefgreifende Erfahrung von Liebe und Hingabe im Gottes-Bewusstsein. Mit dem vollen Erblühen von Herz und Intellekt fördert der vereinende Wert der Liebe und Hingabe die Erfahrung von der Einheit allen Lebens. Dann wird die Einheit, die aller Vielfalt zugrunde liegt, wahrgenommen.

Schließlich beginnt man zu erkennen, dass jedes Wahrnehmungsobjekt nur ein Ausdruck des eigenen unendlichen SELBST ist. Im Einheits-Bewusstsein dehnt sich das SELBST, das im Kosmischen Bewusstsein als getrennt von den Wahrnehmungsobjekten erfahren wurde, immer weiter aus und wird jetzt in jeder Erfahrung, selbst auf der Oberfläche des Daseins, wahrgenommen. Dies ist das bezeichnende Merkmal des Einheits-Bewusstseins oder Brahmi-Sthiti, Brahmi-Chetana.

Einheits-Bewusstsein ist die höchste Stufe der menschlichen Entwicklung, auf der man das eigentliche Wesen eines Wahrnehmungsobjektes als nichts anderes als das eigene selbstrückbezogene Bewusstsein erfährt; der Erfahrende und das Objekt der Erfahrung sind beide auf die höchste Ebene angehoben worden. Die Kluft zwischen dem Erkennenden und dem Objekt der Erkenntnis wird somit überbrückt und jede Wahrnehmung kann als die höchste bezeichnet werden. In diesem Zustand hat man den Gesamtwert der Erkenntnis, vollständiges Wissen, GESAMTWISSEN erreicht.

(s. Ramayan im menschlichen Körper von Dr. Toni Nader, Seite 21-23)

Aktivitäten:

So viele Menschen wie möglich zum Lernen von TM inspirieren. Langfristiges Ziel ist es, den 1%-Effekt zu erreichen, um die Gesellschaft friedlicher, intelligenter und erfolgreicher zu machen.

Für aktuelle Informationen besuchen Sie bitte unsere Internetseite www.friedenspalast-erfurt.de/alle-veranstaltungen

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